Schwangerschaftskonfliktberatung nach § 219 StGB

Schwanger - und jetzt?!?

Unsere Konfliktberatung ist geprägt vom Respekt vor Ihrer persönlichen Verantwortung. In dieser Haltung wollen wir gemeinsam mit Ihnen herausfinden, unter welchen Voraussetzungen für Sie ein Leben mit dem Kind möglich ist und wo Sie Hilfen finden können. Wir werden gemeinsam mit Ihnen überlegen, welche Auswirkungen ein Abbruch der Schwangerschaft auf ihr Leben haben kann.

  • Wir beraten Sie persönlich, vertraulich und ergebnisoffen.
  • Wir suchen gemeinsam mit Ihnen nach Lösungsmöglichkeiten und besprechen Perspektiven für Ihre Zukunft.
  • Wir suchen mit Ihnen nach Ihren eigenen Ressourcen und Unterstützungsmöglichkeiten in Ihrem Umfeld.
  • Wir beantworten medizinische und rechtliche Fragen, wenn Sie an einen Schwangerschaftsabbruch denken.
  • Wir informieren Sie über finanzielle Hilfen, z.B. Elterngeld, Kindergeld, Unterhalt.
  • Wir sind für sie da, wenn Sie sich für eine Fortsetzung der Schwangerschaft entscheiden und begleiten Sie auf Wunsch während der Schwangerschaft und nach der Geburt.
  • Wir beraten und begleiten Sie auch nach einem Schwangerschaftsabbruch.
  • Wir unterstützen Sie darin eine verantwortliche und individuell richtige Entscheidung treffen zu können.
  • Wir respektieren Ihre Entscheidung.
  • Wir stellen Ihnen auf Wunsch einen Beratungsnachweis nach § 219 StGB aus.

    --> Wir beraten Sie im persönlichen Gespräch und freuen uns auf Ihren Anruf zur Terminvereinbarung, gerne auch mit Ihrem Partner oder einer Person Ihres Vertrauens.









Rechtliche Grundlagen der Konfliktberatung

Wir sind eine staatlich anerkannte Schwangerschaftsberatungsstelle. Unsere Beratungsgrundlage ist das Grundgesetz, sowie das Strafgesetzbuch §§ 218/219 und das Schwangerschaftskonfliktgesetz §§ 2-7.

Ein Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland rechtswidrig, jedoch unter bestimmten Voraussetzungen straffrei. Dazu gehört die Konfliktberatung, für die Sie daher einen schriftlichen Nachweis erhalten.

Der Schwangerschaftsabbruch darf frühestens am vierten Tag nach der Beratung durchgeführt werden, spätestens jedoch in der 12. Woche nach der Empfängnis. Ohne einen Beratungsnachweis darf kein Arzt einen Abbruch vornehmen.


Die Beratung ist, wie im Gesetz formuliert, zielorientiert zum Schutz des ungeborenen Lebens und zugleich ergebnisoffen, sodass die Frau die Verantwortung für ihre Entscheidung trägt.